Urkundlich wurde "Cella in Bisontio" (Zell am See) erstmals, um 748 in der Notitia Arnonis, als kleine Klostersiedlung angeführt. Rund um das Kloster entwickelte sich ein reges Wirtschaftsleben. Die zentrale Lage im Gau ausnützend, erwarben die Zeller Geld und Gut und konnte sich zu einem wohlhabenden Gemeinwesen ausbilden.
Das erste Marktprivilegium geht auf das Jahr 1357 zurück. Die Pfleger waren seit 1606 zweimal im Jahr verpflichtet ein Ehehaft- oder Landtaiding unter der Linde am Marktplatz in Zell zu halten, zu dem die Bevölkerung "gepoten" wurde. Dieser Akt war im Wesentlichen eine feierliche, regelmäßig wiederkehrende Verlautbarung für die Untertanen über ihre Rechte und Pflichten gegenüber dem Landesherrn, dem Grundherrn und der Geistlichkeit. Dabei fehlte es auch nicht an Ermahnung, mit dem Feuer vorsichtig umzugehen, um jeglichen "Verderb" zu verhindern. Der Markt hatte eine nicht ganz reguläre Bauart. Die Mehrzahl der Häuser war zwar gemauert. im innern herrschte als Baumaterial Holz vor. Außerdem war es üblich, auf den Dachböden Brennholz zu lagern. Gegen Feuersbrünste fehlten jegliche Vorkehrungen. Im Jahre 1526 fielen beim Bauernaufstand die Burgen Fischhorn, Kaprun, Lichtenberg, Taxenbach und Walchen den Flammen zum Opfer. Die Bauern sollen sie angezündet haben. Der Markt Zell wurde von den Bauernscharen besetzt und man drohte, den Vogtturm anzuzünden. Die Bauern mußten die Burgen wieder aufbauen und man führte nun eine Brandsteuer ein, die viel Aufregung verursachte.

Im Bürgereinschreibbüchl aus dem Jahr 1780, in dem alle Privilegien und Verordnungen der Bürger im Markt Zell festgehalten wurden, finden wir auch unter Punkt 3. einen Hinweis, daß der Feuerschutz sehr ernst genommen wurde. Die Einwohner hatten "allen Fleiß und Aufsicht vermög Feuer und Wassergefahren" ihrerseits anzuwenden und auch die Untermieter dementsprechend zu unterweisen. Bei der Bürger auf nähme im 18. Jahrhundert kommen bei allen Verleihungen die halben und ganzen Wassereimer oder rund ein Betrag von fl. 50,- vor. Die Feuerordnung für die Märkte, vom l. April 1648, schreibt in Punkt 2 jedem Bürger und Einwohner bei Strafe vor, "zumal bei Sommerszeit mit Wasser gefüllte Bedingen unter den Dächer zu haben." Punkt 6: "Damit an Werkzeugen zum Feuerlöschen kein Mangel erscheine, so sollen in jedem Viertel Feuerhäcken und Leitern angeschafft, die ledernen Eimer aber bey dem Marktgericht wohl verwahret und, zugleich auch an gewisse Orte, besonders zu den Brünen. Etlich Bedinge auf Schleifen, um sich derselben im Notfall bedienen zu können, hingestellt werden." Interessant ist Punkt 9: "Soll jeder bey höchster Strafe verbunden seyn, wenn er gleich der Verursacher des Feuer wäre, dasselbe alsogleich zu eröffnen und zu beschreyen, auch nicht zu entfliehen, indem er samt Weib und Kind die nächsten drei Tage Geleit und Sicherheit zu haben hat."
Der Marktbrunnen galt als wichtiger Löschbehelf und die Erhaltung oblag der Bürgerschaft. Die Angst vor dem Feuer war, wie man aus Berichten immer wieder lesen kann, sehr groß. Viele Bürger nahmen die schon damals bestehenden Vorschriften nicht genügend ernst, so verschärfte man 1710, auf Anordnung des Gemeindeoberhauptes, die Feuerbeschau. In den Jahren 1270 und 1559 sind größere Kirchenbrände verzeichnet. 1729 brannte der Gasthof Bräu, das Feuer griff auch auf das Pflege- und Probsthaus und den Vogtturm über, doch die Kirche und der übrige Markt wurden verschont.

Ein Votivbild erinnert heute noch an die Feuersbrunst.
Der schwerste Kirchenbrand wurde im Jahr 1770 verzeichnet, ein fürchterliches Feuer vernichtete die Pfarr- und danebenstehende Fraukirche (Maria im Walde) und noch einige Häuser im Markt. Der Vogtturm brannte teilweise aus. 1866, zwei Jahre vor der Feuerwehrgründung, wurde ein weiterer Großbrand verzeichnet. Im Stall des Chirurgen Hanselmann brach ein Feuer aus, die Flammen vernichteten Diesbacher-, Hutterer und Neuwirthshaus, sowie die Stallgebäude des Pfarrers und Diesbachers. Im folgenden Jahr vernichtete in der Nachbargemeinde Brück ein Großbrand zwölf Häuser und acht Stallungen. Der Ort Zell am See liegt großteils auf dem Schuttkegel vom Schmittenbach und Bapt. Egger schrieb 1855 über den Schmittenbach: "Im Frühjahre, wenn der Schnee bei dem oft plötzlich eintretenden Südwinde auf der "Schmidtnerhöhe" zu schmelzen anfängt, und im Sommer, wenn bei Hochgewittern auf demselben Riesel fallen, bricht dieser Bach mit einer gräulichen Wuth aus, führt Bäume, Steine und Schutt mit sich, versandet, untergräbt Alles, und setzt so den Markt der größten Gefahr aus. Den Ausbruch seiner Wuth hat der Markt Zell schon öfters erfahren. Den Marktbewohnern wird jederzeit bange, wenn sich über den Schmidtnerberg Gewitterwolken ziehen. Bemerkt man, daß im Markte Gefahr drohe, so wird in der Pfarrkirche, es sei bei Tag oder Nacht mit allen Glocken, wie bei Entstehung einer Feuersbrunst, geläutet." Bapt. Egger hatte mit seinen Worten nicht übertrieben. In der Chronik finden sich seit 1567 immer wieder Eintragungen über schwere Überschwemmungskatastrophen durch den Schmittenbach. Ein altes Votivbild erinnert an das große "Schadensereignis" im Jahre 1737. Der Schmidtnerbach wälzte eine Schlammflut durch den Markt und bedrohte Leben und Eigentum. Man kann fast von einem Wunder sprechen, daß nur ein Menschenleben zu beklagen war.

Am 24. Oktober gründeten vier Zeller Bürger die "Freiwillige Feuerwehr" im damaligen Markte Zell am See, um eine organisierte Brandbekämpfung zu gewährleisten. Zum Gründungskomitee gehörten der k.k. Notar Dr. Ruedl Stapf (Kommandent Stellvertreter 1868 - 1870), Kaufmann Johann Kastner und der Fischer und Hausbesitzer Josef Hölzl. Zell am See war somit nach Oberndorf, Salzburg und Straßwalchen die 4. Freiwillige Feuerwehr im Land Salzburg. Die Zeller haben aus dem Großbrand in Bruck, der ein Jahr vorher fast den ganzen Ort vernichtete, eine Lehre gezogen. Die Bürger nahmen zur Kenntnis, daß die lange vernachläßigte Gemeindepflicht, den Bürger und sein Eigentum gegen den tückischen Feind "Feuer" zu schützen, endlich erfüllt werden müsse. Die alte Gemeindelöschordnung und Feuerlöschrequisiten waren die Grundlagen für den neu gegründeten Feuerwehrverein. Im selben Jahr wurde auch der erste Gendarmerieposten im Marktzentrum eröffnet.

Das Kommando besuchte am 6. Juni den Landes-Feuerwehrtag und eine Löschmaschinenausstellung in Salzburg.
Unter Kommandant Anton Walde (1871 - 1878) und Stellvertreter Dr. Franz Palla (1870 - 1880) fand die erste große Feuerwehrübung auf dem Marktplatz statt, die sich "ruhig, zweckentsprechend und sehr rasch vollzog". Man erkannte die großen Vorteile einer einheitlichen Leitung, rationell und praktisch geschulter Organe, sowie vollkommener Löschapparate und Ausrüstungsgerätschaften.
Mit Rücksicht auf die während des Eisenbahnbaues und des späteren Betriebes eingetretene, erhöhte Feuersgefahr, kaufte die Marktgemeinde eine "Knaust'sche Saugspritze".
Mit der Eisenbahneröffnung begann für Zell am See ein ganz außergewöhnlicher Aufschwung als Femdenverkehrsort und damit verbunden eine enorme Bautätigkeit. Die Einwohner- und Gästezahl nahm ständig zu. Man zählte im "Feuerwehr-Verein" 45 Mitglieder. Die erste Auswärtsfahrt - zum 10-jährigen Gründungsfest nach Oberndorf - erfolgte natürlich mit der neuen Eisenbahn.
Der Gastwirt Rupert Schwaiger wurde neuer Kommandant und zur Florianifeier spielte erstmals die neugegründete Bürgermusik. Beim Pechsieden im Bräuhaus Poschacher entstand ein Brand, wobei durch den raschen Feuerwehreinsatz ein größerer Schaden verhindert wurde.
Den Pinzgauern hatte die vor drei Jahren angestrebte Gründung eines Landes-Feuerwehrverbandes zu lange gedauert. Sie gründeten daher in Bruck, beim Lukaswirt, einen Feuerwehr-Bezirksverein. Vorstand war Johann Riedelsperger aus Saalfelden und Obmann Dr. Franz Palla aus Zell am See. Ziel des Vereines waren: Einheitliche Kommandos und Signale, Einführung eines gleichmäßigen Gewindes nach Metz, Bestimmungen und gegenseitige Verständigung bei Bränden, eine bessere Löschordnung. Das dringend notwendige Spritzenhaus mit Schlauchturm konnte durch Hilfe der Marktgemeinde und viel Eigenleistung, gegenüber dem Schloß Rosenberg, am heutigen Post-Vorplatz, errichtet werden. Am 15. August versammelte sich die Wehr vollzählig zur Kaiserhuldigung am Bahnhof.

Tierarzt Dr. Franz Palla wurde Kommandant (1880 -1882) und der Wirt Rupert Schwaiger Stellvertreter (1880 - 1888). Für die Ausbildung errichtete man eine Steigerwand beim Spritzenhaus. Die Begeisterung für eine feuerwehrliche Tätigkeit war sehr mäßig und es folgten Schwierigkeiten beim Mannschaftsstand. Um den nötigen Schutz zu gewähren, gab es für die Hausbesitzer zwei Möglichkeiten, entweder einen Mann zur Feuerwehr abzustellen, oder 10 Kronen an die Feuerwehr zu bezahlen. Am 10. November wurde eine neue Feuerpolizei- und Feuerwehrordnung für das Herzogtum Salzburg erlassen.
Kommandant Johann Freisinger (1882 - 1884), von Beruf Tischler, hatte mit Gegnern des Feuerwehrwesens zu kämpfen, die Feuerwehr stand bereits vor der Auflösung. In der Bevölkerung bestand vielfach die Meinung, daß man keine Feuerwehr brauche, wenn man gut versichert sei. Einige Feuerwerhmänner traten der neu gegründeten Liedertafel bei.
Ein Gesinnungswandel trat bei der Bevölkerung ein, man hatte wieder reges Interesse an den Fortbestand der Feuerwehr gezeigt und man war auch, zur Freude des neuen Kommandanten Anton Piger, bereit, diesen "edlen und gemeinnützigen Zweck" auch materiell zu unterstützen.
Mit dem Ankauf von zwei neuen Spritzen und einer Schlauchausrüstung wurde die Wehr wesentlich gestärkt. Wehrmänner traten auch in den ein Jahr vorher gegründeten Veteranenverein ein.

Am 6. Februar erfolgte von der Schmittenhöhe ein gewaltiger Lawinenabgang, der sich bis in die Nähe des Sauruckgutes erstreckte und zwei Menschenleben forderte. Trotz eifriger Suche, an der sich auch die Feuerwehrmänner beteiligten, konnten die Opfer erst sehr viel später gefunden werden. Enorme Schneemassen erschwerten den Einsatz.
Das Landesfeuerwehrkommando in Salzburg schrieb an den neuen Zeller Kommandanten Franz Höttl: "Wir sind sehr stolz auf euch, ihr gehört zu den Besten im Lande." Die Einwohnerzahl, ohne Saisonarbeiter, betrug 1155 Personen und im Sommer 31.078 Übernachtungen. Seit der Feuerwehrgründung war der Ort von einem größeren Brandunglück verschont geblieben, dazu hatte die Feuerwehr mit Aufklärungsarbeit zur Brandverhütung wesentlich beigetragen.
Ein dringend notwendiger Mannschaftswagen mit Doppel-Pferdebespannung für 20 Mann wurde angekauft und zu Floriani mit Musik und Glockenklang am Marktplatz empfangen.
Kaiser Franz Josef besuchte Zell am See und die Schmittenhöhe, wobei auch viel Lob der Feuerwehr, die für den Brandschutz im Hotel Kaiserin Elisabeth und im Berghotel Schmittenhöhe verantwortlich war, ausgesprochen wurde.

Am 14. Juli entstand auf dem Gemeindedampfschiff "Stephanie" ein Brand, der das Schiff und die Bootshütte trotz mutigen und raschen Einsatz der Feuerwehr vernichtete; die Versicherungssumme betrug fl. 5000,—.
Nach der Eröffnung des Elektrowerkes an der Schmittenstraße bekam die Feuerwehr beim Spritzenhaus elektrisches Licht. Eine weitere Lampe mit moderner Glühbirne wurde am Marktplatz und beim Bahnhof installiert. Für Alarme verwendet man noch die Kirchenglocken und das Signalhorn. Ein Brandleger zündete das Unterbachseitengut im Ort an, die Feuerwehr konnte nichts mehr retten.
Der Ankauf einer dreiteiligen Magirus-Schiebeleiter (14 Meter) gewährleistete einen noch besseren Brandschutz für die zahlreichen Hotels im Markt. Sie ermöglichte vor allem, Menschenleben bei Bränden aus oberen Stockwerken zu retten. Die Leiter fand auch bei den nun einsetzenden Montagen der neuen Lichtleitungen große Verwendung. Eine neu gegründete Salzburger Feuerwehrzeitung fand reges Interesse und Zuspruch
Gleich zwei wichtige Feuerwehrveranstaltungen in Zell am See waren für das Kommando eine große Ehre: Am 9. März ging in der Bergstadt der Feuerwehr-Gautag und am 22. Juni der 8. Landesfeuerwehrtag über die Bühne. Eine Großübung der 70 Mann starken Zeller Wehr auf dem Stadtplatz fand bei den zahlreichen Gästen großes Lob und Anerkennung. Sie zollten den Wehrmännern "Gewandtheit und Kühnheit" und stellten "vorzügliche Leistungsfähigkeit" fest. Schwere Gewitter forderten in diesem Jahr zahlreiche Hochwassereinsätze in Zell am See und in den Nachbarorten.

Durch einen Fehler in der elektrischen Anlage brannte in Thumersbach das große Hotel "Bellevue" zum überwiegenden Teil ab. Nur einiges von der Einrichtung konnte gerettet werden.
Eine Feuerwehr-Sanitätsabteilung mit zwei Trag- und einer Räderbahre, unter dem Kommando von Johann Onz, wurde gegründet "behufs Erste Hilfeleistungen bei plötzlichen Unglücksfällen".
Die Nachbargemeinde Thumersbach gründete eine eigene Feuerwehr. Zahlreiche Brandeinsätze in den folgenden Jahren bestätigten diese Notwendigkeit.
Zum 60. Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef fand beim Hotel Krone in Zell am See eine Großübung statt. Kommandant Anton Gassner leitete sie mit viel Geschick und erntete bei der Bevölkerung große Anerkennung.
Die Wehr kam in den Besitz einer weiteren Magirusleiter. Sie war nach dem Schlauch eines der wichtigsten Geräte für die "Steiger" und "Brecher". Alle Hausbesitzer bekamen eine Feuerlöschordnung zugestellt. Sie bestand aus sieben Punkten.
Am 15. März lieferte die Firma Gugg die neue Saug-und Druckspritze. Ein Jahr später folgte noch eine Gebirgs-Abprotzspritze. Die eindrucksvollste Neuheit war der Telefonaschluß im Spritzenhaus.
Die Verbesserung der Ausrüstung ging zügig weiter. Neue Errungenschaften: Eine Rettungsrutsche, Schläuche mit Reichskupplung und als Exklusivität ein Simplex-Schlauch-Umschaltapparat. Eine große Hauptübung unter Einbeziehung der Hydranten zeigte die Wirksamkeit der Ortswasserleitung auf. Alle 85 Wehrmänner nahmen an dieser ein drucksvollen Übung teil
Am 21. April wurde die erste Unfallmeldestelle bei der Firma Prodinger auf dem Marktplatz eingerichtet. Sie wurde mit einer farbigen Lampe gekennzeichnet. Zur Florianifeier fand eine Großübung im Marktbereich und beim Gasthof "Tischlerhäusl" statt. Die neuen Storz-Schlauchkupplungen standen erstmals im Einsatz.

Eine große Auszeichnung für die Zeller Wehr war die Wahl von Kommandant Anton Gassner zum Pinzgauer Gauinspektor. Die Aufstockung des Feuerwehrhauses ermöglichte, einen kleinen Schulungs- und Kameradschaftsraum einzurichten. Bei der zweiten Pinzgauer Bezirksausstellung im Ort richtete die Wehr einen Beratungsstand für Brandverhütung ein. Ein Großbrand vernichtete in diesem Jahr das Schüttgut. Die benachbarten Häuser retteten die Feuerwehren aus Zell am See, Brück, Kaprun, Piesendorf und Thumersbach.

Alle militärisch ausgebildeten Feuerwehrmänner bis zum 41. Lebensjahr mußten innerhalb von 24 Stunden einrücken. In den meisten Beherbergungsbetrieben wurden Pflegestätten für Verwundete eingerichtet. Nicht eingezogene Wehrmänner führten lokale Krankentransporte durch.
Viele Wehrkameraden fielen im Krieg. Es herrschte bittere Not. Trotzdem wurden zwei Rosenbauer Motor-Tragkraftspritzen in den Dienst gestellt, um den Brandschutz im Markt zu gewährleisten.
Die erste Automobilspritze von Rosenbauer in Linz, ein Fiat 1-C, erforderte eine Investition von 110 Millionen Kronen. Viele kritische Zeller wohnten der ersten Schauübung am See bei. Die irrtümliche Meinung, ein Brandeinsatz mit einem Benzinauto sei mit zu hohem Risiko verbunden, wurde korrigiert. Im selben Jahr zwang Pferdemangel dazu, den Mannschaftswagen zu verkaufen. Das neue Feuerwehr-Sanitätsauto erwies sich nicht nur für die Marktgemeinde, sondern für den ganzen Pinzgau als wichtige Anschaffung. Im Hotel "Krone" ging ein gut besuchter Pinzgauer Feuerwehrkurs erfolgreich über die Bühne. Zehn Rauchmasken wurden nach einer Vorführung angekauft.
Am 4. Juni stand Zell am See im Zeichen des 15. Landesverbandstages für das Feuerwehrwesen. Im selben Jahr erwarb die Wehr ein weiteres Auto mit Pumpe. Im folgenden Jahr wurde die erste elektrische Sirenenalarmanlage installiert.
Kommandant Anton Gassner wurde die Ehre zuteil, Präsident des Landesverbandes für Feuerwehr und Rettungswesen zu werden. Amtsleiter Adolf Mühldorf folgte ihm als Ortsfeuerwehrkommandant nach. Eine Feuersbrunst vernichtete das Lehenwirtshaus mit Wirtschaftsgebäude.
Das neue Feuerwehrauto "Laurin" mit Leiter, von der Fa. Rosenbauer/Linz angekauft, leistete bis zum Jahr 1944 gute Dienste.
Man darf es als Jahr des "Roten Hahn" bezeichnen. Eine Brandkatastrophe, vom Stadlergut ausgegangen, vernichtete in Thumersbach vier Höfe mit insgesamt 14 Objekten. 40 Personen verloren ihre Heimstätte. Auch das Premstallgut brannte nieder. Die Gendarmerie forschte in Bruck einen Brandstifter aus, der seit 1923 zahlreiche Brände gelegt hatte.
Der Markt Zell am See erlebte die Stadterhebung. Die Bergstadt wurde zur viertjüngsten im Land Salzburg. Die Feuerwehr dagegen, so der Zufall, war die Viertälteste des Landes. Zum 60. Geburtstag bekam die Wehr von der Stadtgemeinde ein neues Feuerwehrhaus an der Bundesstraße. Ein besonderes Erlebnis war der Feuerwehrausflug mit der neuen Seilbahn auf die Schmittenhöhe.

Mit einer modernen elektrischen Ring-Alarmeinrichtung war es ab nun möglich, viele im Ortsbereich wohnende Wehrmänner ohne Sirenenalarm zum Einsatz zu rufen.
Bei der Beisetzung von Alt-Kommandant, Bürgermeister sowie Präsident des Landesverbandes für Feuerwehr und Rettungswesen, Anton Gassner, gaben dem Verstorbenen 1500 Wehrmänner aus dem ganzen Land Salzburg mit 42 Fahnen die letzte Ehre.
Das Scheibergut in Thumersbach brannte ab. Es wurde Brandlegung festgestellt. Der Brandleger war bald ausgeforscht. Zwei Jahre später zündete ein Knecht das Endfeldengut an. Es brannte vollkommen nieder.
Ab diesem Jahr wurden Feuerwehren zu Körperschaften öffentlichen Rechtes. Die Gemeinden waren nun verpflichtet, eine den örtlichen Verhältnissen angepaßte, leistungsfähige Feuerwehr einzurichten.
Nach dem Anschluß an das sogenannte Deutsche Reich wurde die Feuerwehr in die Feuerschutzpolizei übergeleitet und der höheren Polizeiführung unterstellt. Für die technische Nothilfe stand nun ein Spezialfahrzeug, Type Steyr-Dreiachs, zur Verfügung.
Das Kommando (Kreiswehrführung) übernahm ab diesem Jahr Josef Lumpi. Die Gemeinde Thumersbach wurde in die Gemeinde Zell am See eingemeindet und die bis dahin selbstständige Wehr Thumersbach als Löschzug in die FF Zell am See eingegliedert. Feuerwehrleute durften in Uniform nicht mehr an kirchlichen Feiern teilnehmen.
Ab Juni gab es nur mehr im Falle eines Brandes für die Einsatzfahrzeuge Treibstoffzuteilung. Im Stadtbereich verwendete man für Übungen die sogenannten Hydrantenwagerl, die mit Löschausrüstung bestückt waren und gute Dienste leisteten.
Durch die Verpflichtung zahlreicher Wehrmitglieder zum Militär ergaben sich sehr viele Lücken, die durch HJ-Angehörige ausgefüllt wurden. Auch unser Kamerad, LBD-Stellv. a. D. Hans Onz, mußte damals, wie viele andere junge Angehörige, an den zahllosen Übungen und Einsätzen teilnehmen. Um bei nächtlichen Fliegeralarmen sofort einsatzbereit zu sein, wurde eine dauernde Nachtbereitschaft eingeführt, die Chronik verzeichnet bis Kriegsende 459 Luftalarme. Die Lazarettstadt Zell am See blieb von Fliegerangriffen verschont, die Wehr wurde aber häufig nach schweren Bombenangriffen auf Salzburg in die Landeshauptstadt befohlen.
Wenige Tage nach Kriegsende übernahm Josef Unterganschnigg das Kommando der Wehr. Die ehemalige Jungmannschaft, längst in zahllosen Einsätzen eine bewährte Feuerwehrtruppe geworden, blieb der Wehr treu. Die 60 Wehrmänner waren trotz akutem Ausrüstungs- und Fahrzeugmangel in ständiger Alarmbereitschaft.

Das Sägewerk Hermann in Bruck an der Glocknerstraße stand am 21. April in Flammen. Es gab Großalarm für alle Feuerwehren in den umliegenden Gemeinden. Die Wehr der Bergstadt war 197 Stunden im Einsatz. Für einen schwierigen Brandeinsatz bei der Mittelstation auf der Schmittenhöhe stellt in diesem Jahr die US-Armee Jeeps zur Verfügung. Am 7. und 8. August fand unter großer Beteiligung das 80. Bestandsjubiläum statt. Zahlreiche Ehrengäste, neun Musikkapellen und 48 Feuerwehren mit 865 Mann prägten das Festgeschehen.
Am 13. Oktober brach im Grandhotel, in dem Angehörige der US-Armee residierten, ein Brand aus. Der Dachstuhl und eine Menge Inventar wurde vernichtet. Wehren aus Bruck, Maishofen und Saalfelden sowie die US-Armee-Lagerfeuerwehr unterstützten die Zeller bei den Lösch- und Bergearbeiten.
Das Interesse am Feuerwehrwesen nahm vor allem bei der Jugend zu. Viele junge Zeller traten in die Wehr ein und besuchten mit großem Eifer Fachkurse, Schulungen und Übungen. Die Einsatzstunden stiegen von Jahr zu Jahr. Gleichzeitig setzte eine beachtliche Modernisierungswelle ein. In diesem Jahr wurde das erste Tanklöschfahrzeug TLF 2200/Steyr 480 mit Hochdruckeinrichtung, Atemschutz etc. angekauft. Beim 90. Bestandsjubiläum der Wehr wurde es feierlich übergeben. Wegen der hohen Anschaffungskosten verzichtete die Wehr auf den traditionellen Ausflug und auf große Feierlichkeiten.
Auf Initiative des neuen Kommandanten Kurt Linke begann die schrittweise Modernisierung der Ausrüstung der Zeller Wehr. Der weiteren Technisierung entsprechend, wurden auch die Aufgaben der Feuerwehr vielfältiger, für die sie jederzeit gerüstet sein mußte. Erstmals setzte man bei einem Waldbrand im Stubachtal einen Hubschrauber zum Materialtransport ein. Der neu gegründete Löschzug Schüttdorf bekam von der Farn. Porsche einen VW-Bus als Einsatzfahrzeug.
Eine der schwersten Unwetterkatastrophen, seit Bestehen der Feuerwehr, ereignete sich am 12. Juni. Es herrschte "Weltuntergangsstimmung". Nach einem schweren Gewitter verwüstete der Schmittenbach in kurzer Zeit große Teile der Stadt und richtete in der Einödsiedlung und Thumersbach schwere Schäden an. Der Notstand mußte aus gerufen werden. Die Feuerwehrmänner, unter Leitung von OFK Kurt Linke leisteten schier Unglaubliches. Feuerwehr, Bundesheer und viele freiwillige Helfer, über 500 Mann, standen mehrere Tage im Einsatz. Sieben Feriengäste, die trotz Aufforderung ein gefährdetes Haus in Einöd nicht verlassen wollten, kamen ums Leben. Fm Horst Scholz barg mit seinem Suchhund "Niko" ein vierjähriges Mädchen unverletzt aus den Trümmern.

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Zell am See: Über hundert Wehren aus dem In- und Ausland gaben dem Jubilar zu seinem Geburtstag bei einem imposanten Festzug die Ehre. Die Stadtgemeinde stellte sich mit einem neuen Tanklöschfahrzeug TLF 4000 sowie einem neuen Feuerwehrhaus für den Löschzug Thumersbach als Jubiläumsgeschenk ein.

Der beispielhafte Einsatz brachte von vielen Seiten großes Lob,
darunter vor allem von Landesfeuerwehrkommandant Hans Stelzinger.
Der Pinzgau verfügte ab nun über die erste Drehleiter, eine Metz DL 22 + 2, die von der Zeller Wehr angekauft worden war. Der Löschzug Schüttdorf erhielt ein Kleinlöschfahrzeug. Ein VW-Beleuchtungsfahrzeug leistete excellente Dienste. Für größere Brandeinsätze stand ein gebraucht angekaufter SLF-3000 zur Verfügung.
Hans Onz wurde zum neuen Kommandanten gewählt (1971 - 1986), Hans Eckschlager zum Stellvertreter. Die Entwicklung im gesamten Feuerwehr-Fahrzeug-und Gerätewesen war rasant. Für die Wehr galt es, durch ständige Modernisierung den weitum bekannten Standart aufrecht zu erhalten. Der Mannschaftsstand mit der Nebenwache Thumersbach und Schüttdorf betrug 73 Mann.
Um bei technischen Einsätzen, die immer mehr wurden, gerüstet zu sein, kaufte man einen Rüstwagen/Steyr 790, mit Kran, Seilwinde, Generator und Lichtmast etc. an. Es war das erste Fahrzeug dieser Art überhaupt. Das Rüstfahrzeug wird im heurigen Jubeljahr, nach über 20 Einsatzjahren, durch ein neues Fahrzeug ersetzt.
Eine Bergeausrüstung, bestehend aus Bergeschere (Spreitzer) und Schneidegerät wurde für den Rüstwagen angekauft. Das erwies sich als besonders wichtig: Bei zahlreichen Unfällen wurden durch eine schneller mögliche Bergung Menschenleben gerettet.

Ortsfeuerwehrkommandant Hans Onz folgte der Berufung zum Abschnittsfeuerwehrkommandanten für den Abschnitt-Pinzgau 2. Der Metzgerwirt Josef Hörl wurde Ortsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter (1976 - 1986).
Die Wehr kam in den Besitz eines weiteren Tanklöschfahrzeuges und wurde damit in die Lage versetzt, auch bei Großbränden bestens gerüstet zu sein. Beim 110. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Zell am See wurde das schwere Löschfahrzeug Steyr 790/SLFA 3000 von der Firma Rosenbauer übergeben. Weiters ergänzten ein Ölalarmfahrzeug und ein Unimog TLFA 2000 den Fuhrpark. Die zeitgemäße Ausrüstung mit schweren Atemschutzgeräten schreitete ferner zügig voran. Besonders mit Stolz erfüllte die Wehr eine neue Fahne, die Elisabeth Hörl vom "Metzgerwirt" spendete. Als Fahnenpatinnen traten Rosi Kleineisen und Hermi Onz auf. Der Fahrzeugstand in diesem Jahr: KDO, Ölalarm, VW-Bus Schüttdorf, Rover Thumersbach, Unimog, Drehleiter, SLF 3000, TLF 2000, TLF 4000 und Rüstwagen.

Bereits vor einigen Jahren wurde die sogenannte "Piepser-Alarmierung" eingeführt, dadurch konnte der sonst übliche Sirenenalarm eingeschränkt werden. Nunmehr sind 50 Mann der Zeller Feuerwehr mit dieser Rufalarmierung (Piepser) ausgerüstet und für die Feuerwehrzentrale jederzeit erreichbar.
Der Landesfeuerwehrverband stationierte ein Atem-Schutzfahrzeug für den Pinzgau in der Bergstadt. Ein gebraucht gekaufter VW-Bus stand nun als Kommandofahrzeug mit umfangreicher Einsatzausrüstung zur Verfügung.
Zu einem wahren Volksfest gestaltete sich die feierliche Übergabe der neuen Drehleiter-Metz 23/12. Es war damit nicht nur ein großes Anliegen der Zeller Wehr, sondern eines für den gesamten Pinzgau erfüllt worden.
Der 4. und 5. Mai waren für die Zeller Wehr und der ganzen Bevölkerung ein Freudentag. Das Fest begann mit einer Fahrzeugweihe in Thumersbach. Ein weiterer Höhepunkt war die Einweihung der neuen Zeugstätte und Pinzgauer Nachrichtenzentrale "Florian Pinzgau" in der Schillerstraße. Zahlreiche Prominenz aus Feuerwehr, Politik und Wirtschaft und auch eine Feuerwehr-Abordnung aus der Schwesternstadt Vellmar (BRD) nahmen an der Festveranstaltung teil. Kommandant Hans Onz durfte auf seine Kameraden stolz sein, die in mehr als 2600 Eigenschichten den der Zeit entsprechenden Feuerwehrhausbau mit Gesamtkosten von nur 6,2 Mio. Schilling ermöglicht hatten. Doch Geld sei nicht alles, in erster Linie stehe das Bemühen, im freiwilligen Dienst der Feuerwehr den Mitmenschen in Not- und Gefahrensituationen zu helfen und gerade in der heutigen Zeit ist das keine Selbstverständlichkeit mehr, wurde in Festreden betont.
Als neuer Kommandant trat "Metzgerwirt" Josef Hörl die Nachfolge von Hans Onz an. Sein Stellvertreter wurde Siegfried Hainzl. Der Aufgabenbereich der Feuerwehr war erneut sprunghaft größer geworden. Die technischen Einsätze übertrafen schon lange jene zur Brandbekämpfung.
Am 10. November trat OBR Hans Onz, seit 1943 Mitglied der Zeller Wehr, in die Position des Bezirks-Feuerwehrkommandanten. Es wurde betont, daß mit Hans Onz ein erfahrener und besonders technisch versierter Feuerwehroffizier an die Spitze des großen Pinzgauer Feuerwehrbezirkes gewählt worden sei. Der Löschzug Schüttdorf wurde in diesem Jahr der Hauptwache Zell am See eingegliedert.
Das 120. Bestandsjubiläum vom 10. bis 12. Juni begann mit einer eindrucksvollen Schauübung beim Hallenbad und einem Tag der offenen Tür mit einer Fahrzeug- und Geräteschau. Bei der feierlichen Florianifeier am Stadtplatz wurden die Tankfahrzeuge TLFA 2000/Aufbau Rosenbauer, Tank l für Thu-mersbach und Tank 2 für Zell am See geweiht und der Bestimmung übergeben. Wehrmitglied Ing. Gislher Essl wurde neuer Abschnittskommandant für den Abschnitt Pinzgau 2.

Der Feuerwehrlandesver-band Salzburg stationierte in Zell am See ein Gefahrengut-Fahrzeug/Aufbau Seiwald. Es war das erste Gerät dieser Art außerhalb der Landeshauptstadt. Es mußten zusätzliche Aufgaben übernommen werden, was auch umfangreiche Ausbildung zur Folge hatte.
Am 25. Jänner wurde Leopold Winter zum neuen Ortsfeuerwehrkommandanten gewählt. Die Vielfalt der Einsätze hatte wesentlich zugenommen. Einsätze nach Verkehrsunfällen, Ölwehreinsätze und technische Einsätze verschiedenster Art wurden neben der Brandbekämpfung immer mehr. Diese Einsatzvielfalt stellt an jeden einzelnen Feuerwehrmann, gleich welchen Dienstgrades, höchste Anforderungen. Ein neues Kommandofahrzeug VW-4WD leistet nun bei Einsätzen wertvolle Dienste.
Ortsfeuerwehrkommandant Leopold Winter wurde zum Abteilungs-Brandinspektor ernannt und unser Wehrkamerad und Abschnittskommandant/Abschnitt 2-Pinzgau, BR Ing. Gislher Essl, wurde zum neuen Bezirksfeuerwehrkommandanten gewählt und trat die Nachfolge unseres geschätzen LBD-Stellvertreter Hans Onz an.
In der Zeit vom 18. bis 20. Juli feierte die freiwillige Feuerwehr das 125-Jahr-Jubil„um mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Nach der Florianifeier mit Dankgottesdienst, Beförderungen und Auszeichnungen verdienter Wehrkameraden, fand durch Bürgermeister LAbg. Mag.Walter Thaler die Schlüsselübergabe für das neue Rüstfahrzeug statt. Eine Fahrzeug- und Geräteschau und der Festakt in der Festhalle (Eisstadion) gaben der Veranstaltung einen interessanten und würdigen Rahmen. Am Festakt nahmen über 70 Delegationen teil, dabei auch eine Feuerwehrabordnung der Schwesterstadt Vellmar in der BRD. Durch die Anschaffung neuer Feuerwehrhelme (Rosenbauer), die nun die nun die sogenannte "Spinnnenhelm-Generation" ablösten, wird der Standart der persönlichen Ausrüstung jedes Zeller Feuerwehrmannes gehoben.
Im Jänner tobte über die Stadt ein verheerender Wintersturm, der ein Hoteldach abdeckte und Teile auf der Westbahnstrecke landeten. Das traditionelle Zeller Volksfest fand dieses Jahr zum 28.Mal statt. Ehrenbrandmeister Johann Feichtinger feierte seinen 90-igsten Geburtstag. Die im Dezember des Vorjahres gegründete Feuerwehrjugend "Männer ab zwölf", 17 Buben mit ihren sechs Jugendbetreuern konnten schon auf ein umfangreiches Jahresprogramm zurückblicken. Der Umbau des Tanklöschfahrzeuges des LZ-Thumersbach zu einem Rüstlöschfahrzeug ist hauptsächlich mit Hinblick auf die Notwendigkeit der Tunnelumfahrung erfolgt. Zwei brave Feuerwehrkameraden mussten wir dieses Jahr zu Grabe trage, Hlm Wolfgang Rohrmoser und EhrenBM Rudolf Höller, lanjähriger Kommandant des Löschzuges Thumersbach. Der Mannschaftsstand beträgt gesamt 140 Mann.
Im Rahmen der Brandschutzwoche gab es am 5. Mai in der Hauptwache einen "Tag der offenen Tür", mit einer umfangreichen Fahrzeugschau und vielen Aktivitäten. Altkommandant HBI Josef Hörl , vulgo "Sepp", ist nun 40 Jahre Feuerwehrmitglied und feierte seinen 60 Geburtstag. Ehrenkommandant HBI Kurt Linke widmete den Feuerwehrkameraden seinen "Zeller Feuerwehrmarsch" den er vor gut 30 Jahren komponiert hatte. Hochwassereinsatz am 27. Juli für den ganzen Pinzgau, mit Alarmierung durch die Bezirksnachrichtenzentrale in Zell am See. Schwere Gewitter und Hagel brachten für viele Pinzgauer Gemeinden und auch Zell am See und Thumersbach große Schäden. Die Installierung einer FW-Jugendgruppe für die Zeller Wehr hat sich als „äußerst positiv herausgestellt. über 300 Einsätze und Hilfeleistungen mussten dieses Jahr bewältigt werden
Stadtfeuerwehr-Kommandant ABI Leopold Winter wurde anlässlich der 128. Jahreshauptversammlung von seinen Kameraden für weitere 5 Jahre gewählt und für seine umfangreiche Tätigkeit vollstes Lob ausgesprochen. Er übernahm diese Funktion im Jahre 1991 vom Metzgerwirt Josef Hörl. Die aktive Mannschaft zählt 105 und die nicht aktive Mannschaft 26 Kameraden. Bei der neu eingeführten technischen Leistungsprüfung - bestehend aus 10 Mann - konnte die Gruppe in der vorgegebenen Zeit die Aufgaben mit null Fehlerpunkten absolvieren. Nach langer, schwerer Krankheit ist Kamerad HLM Albin Mayer verstorben. Der Zeller Umfahrungstunnel ging in Betrieb und bringt für den an die Feuerwehr übertragenen Brand- und Katastrophenschutz neue Verpflichtungen und Herausforderungen. Die Feuerwehrjugend stellte sich mit einem festlich geschmückten Christbaum im neuen Seniorenheim ein.
Erster Großeinsatz im Jänner nach einem Verkehrunfall im neuen Zeller Umfahrungstunnel. Bei der Florianifeier konnten zwei neue Einsatzfahrzeuge von Stadtpfarrer Paul Straßl geweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden. Erstmals in der Geschichte der Zeller Wehr gab es erstmals eine Patenschaft für Einsatzfahrzeuge, wobei der jeweilige Vorname auf dem Fahrzeug zu lesen ist. So stellten sich zwei Patinnen für die neuen Einsatzfahrzeuge ein: Frau Leni Segl, Hotel Alpenblick, für das neue Tanklöschfahrzeug TLF 5000-Trupp "Leni" und für das neue Vorausfahrzeug VRF-A "Elisabeth", Frau Elisabeth Fahrner, Fa. Edmund Fahrner AG. Seit Anfang Juli ist in der Bezirksnachrichtenzentrale "Florian Pinzgau" ein völlig neues und revolutionäres Alarmierungssystem im Betrieb. Im Dezember ist das älteste Mitglied, Ehrenbrandmeister Johann Feichtner im 94.Lebensjahr verstorben.
Bezirkfeuerwehrkommandant OBR Ing.Gislher Essl für weitere 5 Jahre bestätigt. Zum 130-Jahr Jubiläum fand in Zell am See der 29. Landesfeuerwehrtag statt. An den Festtagen gab es eine umfangreiche Fahrzeug und Geräteschau der Feuerwehr, Bundesheer und Rotem Kreuz. Beeindruckend waren die umfangreichen Vorführungen der verschiedenen Einsatzorganisationen, unter dem Motto " Der Pinzgau braucht uns". Der Mannschaftsstand beträgt 151 Wehrkameraden und 14 Mitglieder der Feuerwehrjugend. Stadtfeuerwehrkommandant und nunmehriger Brandrat, Leopold Winter, wurde zum Kommandanten für den Abschnitt 2 gewählt. Premiere in der 130jährigen Geschichte: Vier junge Zellerinnen sind der Feuerwehrjugend beigetreten. Wiederum umfangreiche Einsätze: Grossbrände in Nachbargemeinden, Unwettereisätze im Ortsgebiet, Flugzeugabstürze, Gefahrengut- und Umwelteinsätze, Bergeschereneinsätze usw.
Im März startete man die Aktion " Helfen Sie uns helfen" für Kriegsflüchtlinge im Kosovo, eine Welle der Hilfsbereitschaft hat eingesetzt. Vier Ladungen mit Lebensmittel, Babynahrung, Medikamente und Bekleidung konnten mit Sattelaufleger in Richtung Albanien geschickt werden. Die Zeller Feuerwehr und viele Helfer, Firmen und natürlich umfangreiche Geldspenden aus der Bevölkerung machten diese Aktion möglich. Anlässlich der Florianifeier konnten zwei neue Einsatzfahrzeuge übergeben werden, für den Löschzug Thumersbach ein Kleinlöschfahrzeug (KLF-A) "Annemarie", Patinnen Frau Annemarie Hollaus und ein Mannschaftstransporter (MTF-A) "Theresia", mit Patin Theresia Schmid. Bis zum Jahresende erbrachte die Zeller Wehr 300 Einsätze und Hilfeleistungen mit 17.028 Gesamtstunden für den Dienst am Nächsten. Die Verteilung des Friedenslichtes hat die Feuerwehrjugend übernommen.
Landesbranddirektor Stv.a.D. Hans Onz, seit 1943 Mitglied unserer Wehr, feierte seinen 70.Geburtstag. Das 10. Feuerwehrjugend Landeslager und der 21. FW-Jugend Leistungsbewerb fand in Zell am See, unter dem Motto: "Leistung, Spiel und Spaß", statt. Beteiligt waren 486 Buben und Mädchen mit 132 Betreuern. Die Anzahl der Einsätze, Hilfeleistungen und Ausrückungen sind im Vergleich zum Vorjahr erheblich gestiegen (19.673 Stunden). Insbesondere musste die FF Zell am See verstärkt zu schweren Brandeinsätzen ausrücken. Der schwierigste Einsatz davon war am Samstag, dem 11.November - ein Datum, das auf tragische Weise in die Geschichte eingehen wird. An diesem Tag ereignete sich in Kaprun die größte Katastrophe Österreichs - 155 Menschen sind bei einem Brandinferno im Tunnel der Standseilbahn und 3 Personen im Alpincenter gestorben. Es ist einfach tragisch, dass so viel menschliches Leid in so kurzer Zeit entsteht, ohne dass man es verhindern kann.
Stadtfeuerwehrkommandant Leopold Winter wurde anlässlich der 133. Jahreshauptversammlung am 19.1.2001 für seine 3. Periode wieder gewählt. Diese Jahr wurde zum Jahr des Ehrenamtes ausgerufen - für die Mitglieder der FF Zell am See ist der Begriff Ehrenamt eine Selbstverständlichkeit, unter dem Motto: "Retten - Löschen - Bergen - Schützen". Im Zuge des Fahrzeugaustauschprogrammes konnten zwei neue Einsatzfahrzeuge übergeben werden. Beim Kleinlöschfahrzeug (Mercedes Sprinter) fungierte als Fahrzeugpatin Frau Johanna Wittschier und beim Versorgungsfahrzeug (VW Allrad Synchro) Frau Maria Halbmayr. Ein "Gustostückerl" ist der "Feuerwehr-Oldie" (Mercedes TLF 2500, den die Kameraden und Helfer in weit über 1.000 Stunden restaurierten und nun im Beisein der Fahrzeugpatin, Frau Rita Latini der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Österreichweite "Feuerwehrwoche" stand ganz im Zeichen der Jugend, über 300 Schüler besuchten die Feuerwehr. Der Mannschaftsstand der Zeller Wehr beträgt 157 Feuerwehrmänner/frauen.
Der 24. Wissenstest der Pinzgauer Feuerwehrjugend mit 90 Jugendlichen, fand am 13. April im Zeller Feuerwehrhaus statt. Die Zeller Mädchen und Buben waren dabei sehr erfolgreich. Die Aktion „Heimrauchmelder können Leben retten“ wurde von den Haushalten gut angenommen. In Thumersbach fand am 3. Mai die Florianifeier statt, es gab viele Beförderungen und Auszeichnungen. Das Zeller Volksfest gibt es seit 1966 und ist immer ein Fixpunkt der Sommerveranstaltungen mit vielen Attraktionen. Natürlich waren die Kinder vom Kinderdorf St.Anton wieder unsere Gäste am Kindernachmittag. 132 österreichische Feuerwehrleute, mit 39 Fahrzeugen, nahmen an einer internationalen Übung in Dalmatien teil. Übungsannahme waren verheerende Waldbrände. Diese Großübung wurde im Rahmen der „NATO-Partnerschaft für Frieden“ durchgeführt, mit dabei zwei Mitglieder der FF Zell am See. Hochwassereinsatz im August, in Oberösterreich (Schwertberg) und Niederösterreich (Spitz an der Donau), die Zeller leisteten hier wertvolle Hilfe. Die Sturmkatastrophe am 16. November hat große Schäden verursacht. Mannschaft und Ausrüstung waren im höchsten Maß gefordert. Im abgelaufenen Jahr gab es 43 Brandeinsätze und 282 technische Einsätze.
Die 135. Jahreshauptversammlung fand am 24. Jänner im Gasthof Metzgerwirt mit großer Beteiligung statt. Plötzlich und unerwartet sind im Frühjahr zwei Kameraden, HLM Josef Steinacher und LM Siegmund Gaube, verstorben. Der „Jubiläumswissenstest“ – 25 Jahre Ausbildung der Salzburger Feuerwehrjugend – fand dieses Jahr mit 78 Mädchen und Buben in Mittersill statt. Unter dem Motto, 135 Jahre Zeller Feuerwehr und 10 Jahre Zeller Feuerwehrjugend, stand die Florianifeier am 10. Mai in Schüttdorf. Es gab zahlreiche Beförderungen und Auszeichnungen. Der „Tag der offenen Tür“ in der Feuerwehrzeugstätte, am 27. Juni., war ein Festtag für jung und alt und die Kameraden der FF Vellmar verwöhnten die Besucher mit nordhessischen Speise- und Getränkespezialitäten. Da Brandeinsätze mit vielen Gefahren verbunden sind, konnte man in einer mobilen Brandübungsanlage, die im Bereich der Fa. ZEMKA Zell aufgestellt war, trainieren. Es nahmen 327 Atemschutzträger aus dem Bezirk Pinzgau teil. Unsere „coolen Kids“, die Feuerwehrjugend bekamen neue Schutzjacken, anlässlich des 25-Jahr-Jubiläum der Salzburger Feuerwehrjugend. Das Jahr 2003 brachte mit der Einweihung von 6 neu errichteten Garagenabstellplätze in der Hauptwache und der Indienststellung von zwei neuen Einsatzfahrzeugen (ein tunneltaugliches Tanklöschfahrzeug und ein Atemschutzfahrzeug, das für den gesamten Pinzgau zuständig ist) eine weitere Erhöhung der Schlagkraft der Zeller Wehr mit sich. Am 9. Dezember fand in der neuen Unterflurtrasse in Maishofen eine groß angelegte Übung statt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Im Jahr 2003 gab es 28 Brandeinsätze und 292 technische Einsätze und 20.930 Gesamtdienststunden.
Die 136. Jahreshauptversammlung fand mit großer Beteiligung am 23. Jänner im Metzgerwirt statt. Stadtpfarrer Mag. Rupert Reindl segnete bei der Florianifeier, am 14. Mai, auf dem Zeller Stadtplatz, zwei neue Einsatzfahrzeuge (Tanklöschfahrzeug und Bezirksatemschutzfahrzeug). Erfreulich war die Angelobung von 12 neuen Mitgliedern. Der 26. Wissenstest der Feuerwehrjugend fand am 27. März, mit Erfolg der Zeller Mädchen und Buben, in Dienten statt. Am 25. Mai fand eine gemeinsame und erfolgreiche Übung mit der FF Zell und dem Roten Kreuz Zell im Schmittentunnel statt. Empfang der neuen Drehleiter im Beisein vieler Kameraden und Ehrengäste am 3. August bei der Hauptwache. Die Patenschaft übernahmen Karin Schandlbauer (Hotel Lebzelter) und Familie. Am Nationalfeiertag, den 26. Oktober, feierten die Pinzgauer Feuerwehren „125 Jahre Feuerwehrbezirk Pinzgau“ in Zell am See mit einem Festakt im Gasthof Metzgerwirt und anschließender Fahrzeugschau und Vorführungen. Im Jahr 2004 gab es 26 Brandeinsätze und 235 technische Einsätze. Gesamt wurden für Verwaltung, Einsätze, Fehlalarme, Breitschaft, Nachrichtenwesen, Schulung, Ausbildung und Sonstiges 21.784 Stunden für die Allgemeinheit aufgewendet.
Mit großer Beteiligung erfolgte traditionsgemäß am 21. 02.2005 die 137. Mitgliederversammlung im Hotel Metzgerwirt. Der alljährliche Höhepunkt der Feuerwehr, die Florianifeier, fand am 29. 04., mit musikalischer Begleitung der Bürgermusik, statt. Der Wettergott hatte es diesmals nicht gut gemeint und so musste der Festakt in die Hauptwache verlegt werden. Nach Beförderungen und Auszeichnungen der Wehrkameraden konnten erfreulicherweise 8 neue Mitglieder angelobt und zum Feuerwehrmann befördert werden. Nach der Segnung der neuen Drehleiter durch Herrn Stadtpfarrer Mag. Rupert Reindl und Beisein der Fahrzeugpatin Frau Karin Schandlbauer erfolgte die Übergabe durch Herrn Bürgermeister Dr. Georg Maltschnig. Beachtliche 24.095 Gesamtstunden, im Dienste der Allgemeinheit, sind im Jahr 2005 verzeichnet, eine Steigerung von 10,6% gegenüber dem Vorjahr. Von 32 Brandeinsätzen waren alleine 24 im Zeller Ortsgebiet, weiters 284 technische Einsätze, darunter Fahrzeugbergungen, Öleinsätze, Hochwasser und Sonstige. Insbesondere die vielen Hochwassereinsätze in verschiedenen Pinzgauer Gemeinden verlangten den Männern und Frauen der FF Zell am See viel ab, wobei am 25. Juni Zell am See selbst schwer betroffen war.
Am 18. März ging die neue Landesalarm- und Warnzentrale offiiziell in Betrieb. Der Feuerwehrmann des Jahres, wie kann es anders sein, kam aus Zell am See. Martin Schmiderer konnte sich gegen 8 Finalisten aus dem Land Salzburg durchsetzen. Auch die Feuerwehrjugend war stets mit Eifer dabei und konnte alle Aufgaben erfolgreich erfüllen. Der erfreuliche Mannschaftsstand beträgt gesamt 172, davon aktive Mitglieder 128 Mann/Frau, nicht aktive Mitglieder 30 und Feuerwehrjugend 14 Buben/Mädchen.
Durch ihre schnelle, umfassende Hilfeleistung in jeder Gefahr hat die Feuerwehr, wie eine Umfrage dieses Jahr bestätigt, in der Bevölkerung Ansehen und Achtung erworben. Es ist die Aufgabe jedes einzelnen Mitgliedes - von der Jugendfeuerwehr bis zur Altersabteilung - durch seinen persönlichen Einsatz dazu beizutragen, dass auch in der Zukunft ein in Not geratener Bürger sich sagen kann: ...sicherheitshalber – Deine Feuerwehr!
Anläßlich der 138. Mitgliederversammlung am 20.01.2006 im Hotel Metzgerwirt gab das Kommando einen umfassenden Jahresrückblick für das Jahr 2005. Stadtfeuerwehrkommandant Leopold Winter, der erstmals 1991 in diese Funktion gewählt wurde, wurde mit einem großen Vertrauensbeweis für eine 4. Periode wiedergewählt. Im Jahr 2006 sind 33 Brandeinsätze verzeichnet, davon im Zeller Ortsgebiet 23. Bei 10 nachbarlichen Löschhilfen waren der Brand beim Woferlgut in Bruck im extrem kalten Jänner und der Waldbrand in Högmoos im Juli die größten Einsätze, die viel Einsatzkraft erforderten. Die technischen Einsätze sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Sei es bei Verkehrsunfällen, Öleinsätze und sonstige Hilfeleistungen, man konnte rasch und umfassend helfen. Alle Einsätze sind immer wieder eine große Herausforderung für die 131 aktiven Frauen und Männer der Zeller Feuerwehr. Auch die 33 nichtaktiven Mitglieder leisten einen wichtigen Beitrag. Für Schulung und Ausbildung, um all die vielfältigen Aufgaben wie von der Bevölkerung erwartet, bewerkstelligen zu können, bedarf es hohen Zeitaufwandes von 7.234 Stunden für die Schulung und Ausbildung. Auch die 24.470 Gesamtstunden welche die Feuerwehrmitglieder unentgeltlich im Dienst am Nächsten erbringen, sind beachtlich. Die geleisteten Dienste sind vielfältig, wie Verwaltungsarbeiten, Brand- u. technische Einsätze, Bereitschaftsdienste, Nachrichtenwesen, Schulung, Ausbildung und Sonstiges. Die Feuerwehrjugend ist unsere Zukunft und so verdient unser Feuerwehrnachwuchs mit derzeit 20 Mädchen und Buben und den unermüdlichen Betreuern, die für diese Ausbildungsarbeit 996 Stunden ihrer Freizeit aufgewendet haben, ein großes Lob. So bleiben auch die Erfolge nicht aus. Beim 13. Landeslager und 27. Feuerwehrjugend-Leistungsbewerb in Hallein errang die Zeller Gruppe im Bronzebewerb den 3. Platz und konnte daher am diesjährigen Bundesleistungsbewerb in Feldbach/Stm. Antreten - war dort auch die beste Salzburger Gruppe. Im Dezember wurde das neue Kommandofahrzeug (VW Shuttle TDI Allrad – Fa. Porsche Zell am See, Aufbau Rosenbauer) in Dienst gestellt.
Im Berichtsjahr 2007 gab es bei den 25.970 Gesamtstunden eine Steigerung von 1500 Stunden gegenüber dem letzten Jahr, die von den Feuerwehrkameraden mit viel Idealismus und Einsatzbereitschaft geleistet wurden. Jedes aktive und nichtaktive Mitglied leistete im Jahr 2007 im Schnitt 143,5 Stunden Arbeit bei der Zeller Feuerwehr. Die Mitglieder der Zeller Feuerwehr sind den vielfältigen Anforderungen, dank ihrer hohen Ausbildung und Schulungen, mit beachtlichen 9.650 Stunden und ihrer vorbildlichen Einsatzbereitschaft jederzeit gewachsen. Verzeichnet sind 44 Brandeinsätze, davon 36 im Ortsgebiet und 350 technische Einsätze. Einsätze bei Verkehrsunfällen, Öl-, Gas- und Gefahrenguteinsätze, Flugunfälle, Muren, Sturmschäden, Hochwasser und vielerlei mehr technische Einsätze geben einen Einblick in das umfangreiche Einsatzgeschehen der 133 aktiven Wehrkameraden/innen von Zell am See und LZ Thumersbach. Auch die nicht aktiven Kameraden leisten bei vielen Veranstaltungen immer wieder wertvolle Arbeit für die Allgemeinheit. Einige Kameraden üben neben dem örtlichen Ausbildungs-, Brand- und Katastropheneinsatz auch noch viele Aufgaben im überörtlichen Bereich aus, die dem Bezirk Pinzgau zugute kommen. Bei den verschiedenen Landes- und Bezirksleistungsbewerben und Feuerwehrjugend-Leistungsabzeichen konnten schöne Erfolge verzeichnet werden. Unsere Feuerwehr kümmert sich immer wieder verstärkt um den Nachwuchs und so bemühen sich die unermüdlichen Ausbilder, den 16 Mädchen und Burschen das umfangreiche Feuerwehr-Lehrprogramm zu vermitteln. Dass auch heute immer wieder junge Idealisten zu unserer Wehr kommen, gibt uns die Gewissheit, dass auch in Zukunft unsere Feuerwehr Bestand hat und die Tradition fortsetzen wird. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit, in Not geratenen Mitmenschen zu helfen und dafür auch ihr eigenes Leben einzusetzen. Es konnten neue Fahrzeuge und Gerätschaften in Dienst gestellt werden, die die Schlagkraft der FF Zell am See erhöhten: ein Feuerwehr-Arbeitsboot und ein mobiler Großlüfter vom Landesfeuerwehrverband Salzburg, ein Ölwehanhänger mit modernster Ausrüstung von der Fa. TAL-Transalpine Ölleitung in Salzburg und ein Quad.
Unsere Feuerwehr, gegründet im Jahre 1868, besteht nun schon seit 140 Jahren. Die Ziele der Gründer unserer Wehr sind dabei auch heute noch uneingeschränkt gültig: Schnelle Hilfe für den Nächsten in Not durch „Retten, Löschen, Bergen, Schützen!“
Im Jahresbericht 2008 sind beachtliche 28.790 Gesamtstunden verzeichnet, das ergibt gegenüber dem letzten Jahr eine Steigerung von 2.820 Stunden. Enthalten sind im Stundenaufwand die Verwaltung und Organisation, Brandeinsätze, technische Einsätze, Fehlalarme, Bereitschaftsdienste, Nachrichtenwesen, Schulung und Ausbildung und Aufgaben im überörtlichen Bereich. Jedes Mitglied (aktiv oder nicht aktiv, Feuerwehrjugend) leistete im Schnitt 160 Arbeitsstunden, um 12 % mehr als 2007. Die Brandeinsätze sind von 44 auf 25 zurückgegangen, dabei gab es 3 Groß-, 1 Mittel- und 15 Kleinbrände im Ortsgebiet und 6 nachbarliche Löschhilfen. Gerade der Brand, am 28.10., im Berghotel Schmittenhöhe auf 1968 Metern, hat wieder vor Augen geführt, dass neben der guten Ausrüstung und enormer Einsatzbereitschaft auch die Zusammenarbeit aller Feuerwehren einen Einsatzerfolg ermöglicht. Die 230 technischen Einsätze gestalten sich sehr vielfältig wie das Befreien von Menschen bei Verkehrsunfällen, KFZ-Bergungen, Öl- und Gaseinsätze, Hochwasser, Beistellung von Geräten usw. Die 134 aktiven Feuerwehrmitglieder erbringen zu jeder Tages- und Nachtzeit großartige Einsatzleistungen für die Allgemeinheit. Der Aufwand für die Schulung und Ausbildung mit 7.508 Stunden ist notwendig und wichtig, denn nur so können die vielen schwierigen Einsätze gemeistert werden. Wie alle Jahre ist auch dieses Jahr unsere Feuerwehrjugend, dzt. 13 Buben und Mädchen, mit Eifer erfolgreich beim Wissenstest und Leistungswettbewerb angetreten. Hier leisten unsere Ausbilder eine vorbildliche Arbeit, damit die „Jugendfeuerwehrler“ später für den Ernstfall das richtige Rüstzeug mitbekommen. In relativ kurzer Zeit konnte dieses Jahr die neue Feuerwehrzeugstätte für den Löschzug Thumersbach errichtet werden – Spatenstich am 17.02.2009 – Bezug mit 30.07.2009. Mit ca. 3.000 h wurde auch viel Eigenleistung erbracht. Die Kameradschaftspflege ist auch ein wichtiger Teil in unserer Feuerwehr, ob bei diversen Ausrückungen, Festen oder Sportveranstaltungen. Unser Stadtfeuerwehr- und Abschnittskommandant BR Leopold Winter, der nun seit 18 Jahren unsere Feuerwehr mit viel persönlichem Einsatz leitet, feierte seinen 50. Geburtstag mit viel „Tra-ra“. In unserer Feuerwehr ist eben das lebendig, was unsere Gesellschaft so dringend braucht, nämlich das freiwillige und ehrenamtliche Engagement.